Aktuelles | 07.04.2021

Neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung und novelliertes Infektionsschutzgesetz

Die neue SARS-CoV2-Arbeitsschutzverordnung (20.03.2022) fordert von den Arbeitgebern eine Gefährdungsbeurteilung bzw. ein Hygienekonzept bezüglich der Infektionsgefahr. Konkrete Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus sind nicht mehr grundlegend vorgeschrieben – somit fallen als pauschale Pflicht weg:

  • Home Office Pflicht
  • 3G am Arbeitsplatz
  • Pflicht 2x wöchentlich Testangebot zu machen an Personen, die nicht ausschließlich im Home Office arbeiten
  • FFP2/MNS zur Verfügung stellen

Es bleibt jedoch die Pflicht, die Mitarbeiter für Corona Impfungen frei zu stellen.

Die Arbeitgeber müssen nun selbst gemäß den regionalen und betrieblichen Infektionsgefahren in ihrem Hygienekonzept einschätzen und festlegen, welche Maßnahmen sie als Basisschutz noch beibehalten wollen. Zu prüfen ist insbesondere, ob z.B. Tests zur Verfügung gestellt werden sollen, Home Office Angebote gemacht werden und Masken zur Verfügung gestellt werden sollen. Die neue Verordnung gilt bis zum 25.05.2022.

Ebenso wurde das Infektionsschutzgesetz überarbeitet, welches den Ländern eine Übergangsfrist bis zum 02.04.2022 bot. Bayern machte von der Übergangsfrist Gebrauch. Deshalb blieb in Bayern z.B. die Maskenpflicht in Innenräumen bis zum 02.04.2022 bestehen. Entsprechend galt auch am Arbeitsplatz in Innenräumen weiterhin die Pflicht Masken bei Unterschreitung des Mindestabstands oder erhöhter Aerosolbelastung zu tragen.
Seit dem 03.04.2022 ist auch die pauschale Maskenpflicht in den meisten Innenräumen gefallen (Ausnahme vulnerable Bereiche wie Kliniken, Arztpraxen etc.).

Bei Fragen zum Hygienekonzept und adäquaten Schutzmaßnahmen beraten wir Sie gerne. Sprechen Sie uns an.